Mein Blut


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Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht

Es ist wieder an der Zeit zu schreiben.

Von den Fünfen ist eigentlich nur einer geblieben, auch wenn ich damit nicht glücklich werde arrangiere ich mich mit dem was mir vergönnt ist. Er liebt mich, auch wenn er es nicht zeigen kann, das ist vielleicht mehr als ich erwarten kann.

Alle anderen bleiben Freunde. Freunde unterschiedlicher
Art, die unterschiedliche Emotionen wecken. Es ist in Ordnung so.

Aber der Grund warum ich wieder die Buchstaben auf meiner Tastatur benutze um Worte zu bilden, die mein Innerstes wiederspiegeln sollen ist Folgender:

Was bedeutet Freundschaft? Vor allem wenn man tiefe Gefühle für den Freund hat, der einen braucht? Da steht dieser Mann, gebeutelt von seinen Emotionen, unentschlossen ob seiner Entscheidungen und erfleht den Beistand der Freundin, der er vertraut, auf deren Kraft er sich stützt.

Und hier stehe ich, die Freundin.. Noch blutend frisch sind die Narben im Herz, die er hineingeschnitten hat als er zu seiner Liebe zurückkehrte. Unsicher erhofft er meinen Rat, um wieder das zurückzuerhalten was er aufgab, weil er sich nicht mehr begehrt fühlte. Auch wenn er meine Worte hört, so handelt er doch anders, macht alle Fehler erneut und glaubt auf Verständnis hoffen zu dürfen. Wieder und wieder höre ich zu, ertrage jeden erneuten Stich in mein Herz den er mir zufügt, wenn er mir von der Zeit berichtet, die er mit ihr verbringt, oder mit der anderen, die seine Gefühle ebenfalls in Aufruhr brachte. Immer wieder höre ich von seinen Zweifeln, seiner Hoffnung, Fehlschlägen und Versöhnungen. Was ist von dem "Ich liebe Dich" welches er zu MIR sagte übrig geblieben? Was ist aus dem "So tief hat mich noch niemand vor Dir berührt" geworden?

Freundschaft... ja.... Eine Freundschaft, in der ich gebe, zuhöre, gute Ratschläge gebe, Verständnis zeige. Ich bin immer da, das habe ich versprochen. Doch war mir auch klar was das heißt? Ich fühle mich ausgesaugt, meiner Energie beraubt, ja fast sogar mit Füßen getreten.

Sieht er nicht, wieviele Tiefschläge er mir versetzt? Merkt er nicht daß er nur nimmt? Von der großen Schwester wurde ich zur Geliebten und von der Geliebten zur Seelenverwandten. Aber was bin ich jetzt?

Der Schuttabladeplatz?

Heute wollte ich gute Nachrichten mit ihm teilen, habe mich gefreut mit ihm schreiben zu können, doch ich kam nicht dazu. Kein "Wie geht es Dir?" kein "Schön, daß Du da bist" Nein.... Nur wieder eine neue Geschichte von ihm, seiner Freundin und einer neuen "Bekannten" im Spiel und unüberlegtem Handeln. Ich ertrage das nicht mehr. Brauche ich einen solchen "Freund"? Wo ist die Seelenverwandtschaft, wenn er nicht merkt wie sehr er meine Seele dabei zerfetzt?

Vielleicht habe ich ihm zu sehr meine starke Seite gezeigt, aber ich habe ihm auch unendlich oft gezeigt, wie verletztbar ich bin, wie tief meine Liebe zu ihm ist. Aber er fühlt es nicht mehr. Zu sehr ist er mit sich beschäftigt, in seiner eigenen Welt... Und ich bleibe zurück.

Ich werde ihn gehen lassen müssen.

Es ist schwer und es tut weh, doch bleibt mir keine andere Wahl, wenn ich mich nicht verlieren will.

Der Krug ist zerbrochen.

Tausend Scherben

mein Herz 

 

 

 

cemetarygates am 17.7.08 23:19


Emotional Desise

Nun bin auch ich hier gelandet... schreibe meine Gedanken, meine Emotionen in dieses digitale Tagebuch, teile es mit vollkommen Fremden.

Nicht weil es mir an Freunden mangelt, sondern weil es einfach Dinge gibt, die dem Drang nieder geschrieben zu werden erliegen müssen.

Warum also nicht in einem Blog?

Hier bin ich nun, in der digitalen Welt, die so kalt erscheint und uns doch ermöglicht sämtliche von Wärme und Kälte strotzenden Emotionen in Worte gehüllt in die unendlichen Weiten zu entsenden.

Nun denn...

Was mich hierher trieb sind; wie schon zu erwarten war; Emotionen!

2008, ein Jahr voller positiver Verheißungen und guter Nachrichten. Ja so fing es an... Aber wieviel Glück kann man ertragen? Ich will nicht mit beruflichen Erfolgen langweilen, denn diese sind zwar Grund für Euphorie, aber selten Grund sich mitteilen zu wollen.

Ergo sind es die Herzensdinge die uns treiben, ebenso auch bei mir. Nach vier Jahren des Umhersuchens, den Gedanken sich selbst finden zu wollen und den Spagat gleichenden Versuchen das eigene Ich zu wahren und sich dennoch in die Höhen und Tiefen emotionaler Beziehungstänze zwischenmenschlichen Balzverhaltens zu stürzen, sitze ich nun hier... zwischen den Stühlen.

Das neue Jahrtausend, die Generation "Festhalten und weitersuchen" Es wird sich doch noch etwas Besseres finden lassen! Überflutet von Single-Börsen, Kontakt-Portalen und Partys für "Einsame Herzen".

Von alledem infiziert und verseucht soll ich mich nun entscheiden. Im Grunde sollte ich mich glücklich schätzen, gibt es doch unzählige vereinsamte Seelen, die froh wären um das womit ich kämpfe und meine Seele quäle. Aber für mich ist es die Hölle. Kann man zwei Männer lieben? Ich wäre froh, wenn es so einfach wäre, denn an meinem Herz zerren noch drei Weitere..

In Worten F-Ü-N-F...

Der Eine, annähernd an Perfektion grenzend, VERGEBEN!

Der Zweite, weit weg, aber die Entfernung nicht scheuend, dennoch nicht zu zärtlicher Nähe fähig.

Der Dritte, voller Leidenschaft, Tiefgrund und die eigenen Emotionen nicht verleugnend; aber schon wieder zu weich und sentimental. Darüber hinaus noch die frische Trennung der letzten Liebe verarbeitend.

Der Vierte, aus selbstauferlegter Geißelung nicht fähig sich auf tiefere Beziehungen einzulassen.

Der Fünfte, ein optischer Traum an Männlichkeit, allerdings mit einem derart hohen Anspruch an sein Gegenüber, daß man von vornherein jeden Mut verliert sich auch nur im Entferntesten erlaubt sich die Hoffnung auf Mehr aufkeimen zu lassen.

Jeder von ihnen hat ein Defizit, welches einer der Anderen ausgleicht, und jeder hat etwas, was ihn unwiderstehlich macht...

Und nun stehe ich da, in ein Universum aus Ratlosigkeit gehüllt, nach dem geringsten Übel suchend.

Warum ist man nicht in der Lage sich mit dem Glück, was man haben könnte zu arrangieren? Warum strebt man immer danach die Perfektion zu erlangen?

Grenzt es nicht an selbstzerstörersiche Perversion immer das Unerreichbare erlangen zu wollen? Warum ist immer das was am Schwierigsten zu haben ist das was man am meisten ersehnt?

Es ist zum verrückt bleiben...

 

 

 

cemetarygates am 23.6.08 02:06





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