Mein Blut


  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


http://myblog.de/cemetarygates

Gratis bloggen bei
myblog.de





Emotional Desise

Nun bin auch ich hier gelandet... schreibe meine Gedanken, meine Emotionen in dieses digitale Tagebuch, teile es mit vollkommen Fremden.

Nicht weil es mir an Freunden mangelt, sondern weil es einfach Dinge gibt, die dem Drang nieder geschrieben zu werden erliegen müssen.

Warum also nicht in einem Blog?

Hier bin ich nun, in der digitalen Welt, die so kalt erscheint und uns doch ermöglicht sämtliche von Wärme und Kälte strotzenden Emotionen in Worte gehüllt in die unendlichen Weiten zu entsenden.

Nun denn...

Was mich hierher trieb sind; wie schon zu erwarten war; Emotionen!

2008, ein Jahr voller positiver Verheißungen und guter Nachrichten. Ja so fing es an... Aber wieviel Glück kann man ertragen? Ich will nicht mit beruflichen Erfolgen langweilen, denn diese sind zwar Grund für Euphorie, aber selten Grund sich mitteilen zu wollen.

Ergo sind es die Herzensdinge die uns treiben, ebenso auch bei mir. Nach vier Jahren des Umhersuchens, den Gedanken sich selbst finden zu wollen und den Spagat gleichenden Versuchen das eigene Ich zu wahren und sich dennoch in die Höhen und Tiefen emotionaler Beziehungstänze zwischenmenschlichen Balzverhaltens zu stürzen, sitze ich nun hier... zwischen den Stühlen.

Das neue Jahrtausend, die Generation "Festhalten und weitersuchen" Es wird sich doch noch etwas Besseres finden lassen! Überflutet von Single-Börsen, Kontakt-Portalen und Partys für "Einsame Herzen".

Von alledem infiziert und verseucht soll ich mich nun entscheiden. Im Grunde sollte ich mich glücklich schätzen, gibt es doch unzählige vereinsamte Seelen, die froh wären um das womit ich kämpfe und meine Seele quäle. Aber für mich ist es die Hölle. Kann man zwei Männer lieben? Ich wäre froh, wenn es so einfach wäre, denn an meinem Herz zerren noch drei Weitere..

In Worten F-Ü-N-F...

Der Eine, annähernd an Perfektion grenzend, VERGEBEN!

Der Zweite, weit weg, aber die Entfernung nicht scheuend, dennoch nicht zu zärtlicher Nähe fähig.

Der Dritte, voller Leidenschaft, Tiefgrund und die eigenen Emotionen nicht verleugnend; aber schon wieder zu weich und sentimental. Darüber hinaus noch die frische Trennung der letzten Liebe verarbeitend.

Der Vierte, aus selbstauferlegter Geißelung nicht fähig sich auf tiefere Beziehungen einzulassen.

Der Fünfte, ein optischer Traum an Männlichkeit, allerdings mit einem derart hohen Anspruch an sein Gegenüber, daß man von vornherein jeden Mut verliert sich auch nur im Entferntesten erlaubt sich die Hoffnung auf Mehr aufkeimen zu lassen.

Jeder von ihnen hat ein Defizit, welches einer der Anderen ausgleicht, und jeder hat etwas, was ihn unwiderstehlich macht...

Und nun stehe ich da, in ein Universum aus Ratlosigkeit gehüllt, nach dem geringsten Übel suchend.

Warum ist man nicht in der Lage sich mit dem Glück, was man haben könnte zu arrangieren? Warum strebt man immer danach die Perfektion zu erlangen?

Grenzt es nicht an selbstzerstörersiche Perversion immer das Unerreichbare erlangen zu wollen? Warum ist immer das was am Schwierigsten zu haben ist das was man am meisten ersehnt?

Es ist zum verrückt bleiben...

 

 

 

23.6.08 02:06





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung